Kategorie-Archiv: Brummtonsuche

Erfolgreicher Protest gegen Brummton in Obersulm

Anfang März 2017 kamen die ersten Meldungen

Am 06. März dieses Jahres machte Sigrid Wengert aus Obersulm im Landkreis Heilbronn auf einen Brummton aufmerksam. Sie schreibt regelmäßig als Heimatreporterin im Onlineportal der Heilbronner Stimme: “Man hört es bei geschlossenen Fenstern während der Fernseher läuft, es ‘überrascht’ uns beim Aufenthalt im Garten usw. Selbstverständlich hören auch andere das Geräusch. Bekannte im Wohngebiet Breitäcker, Bekannte in der Nähe des Willsbacher Bahnhofes, Besuch der sich bei uns aufhält.” Am 29. März schrieb Frau Wengert: “Schon vor meinem Beitrag auf ‘meine.stimme-de’ und vor dem Erscheinen der beiden Artikel gab es viele Einwohner, die von dem Geräusch genervt waren, der eine oder andere hatte es auch gemeldet. Aber erst durch den Artikel haben sie erfahren, dass es vielen genauso ergeht.” Weiterlesen

Erfolgreiche Brummtonsuche in Hamm

Erst wollten es die Anwohner in der Südstraße nicht glauben – doch nun ist es Tatsache. Der Brummton, welcher die Menschen in Hamm einige Wochen lang genervt hatte, ist nun verstummt. Verursacht hatte das Geräusch eine Entlüftungsanlage auf dem Dach eines neu eröffneten Restaurants. Die Anwohner hatten Glück im Unglück, denn der Geräuschpegel lag über dem zulässigen Immissionsrichtwert von 45 dB(A) nachts.
Weiterlesen

Bürger sollen die Kosten mittragen

Die Parallelen zur Gemeinde Steinhöring sind gegeben. Auch in Leinfelden-Echterdingen sollen sich die Bürger an den Kosten der Messungen beteiligen. Die Fraktion L.E. Bürger/FDP hatte im Gemeinderat von Leinfelden-Echterdingen beantragt, die Stadt solle 10.000 Euro für die weiteren Schallmessungen bewilligen. Die SPD-Fraktion möchte, dass die Lasten besser verteilt werden, denn es handele sich um ein übergeordnetes Problem. Diskutiert wird auch ein Zusammenschluss von mehreren Kommunen, um die Kosten gemeinsam zu finanzieren.
Weiterlesen

Brummton im Landkreis Harburg

Der NDR berichtete am 10.3.16 von Brummtonbetroffenen in Norddeutschland. Wie im Bericht gezeigt, engagiert sich der Allgemeinmediziner Dr. Thomas-Carl Stiller im Netzwerk Ärzte für Immissionsschutz. Er geht davon aus, dass es noch unerforschte Phänomene im Bereich des Hörens gibt, z.B. das Hören von elektromagnetischen Wellen. Stiller hält auch Vorträge zum Thema Infraschall durch Windkraftanlagen. Ebenfalls im Bericht zu Wort kommt Iris Schmonsees. Sie hat zusammen mit weiteren Betroffenen die Webseite brummton.info gegründet.

Brummen in der Kölner Südstadt

Eine gutes Dutzend Menschen hört seit Ende 2015 in der Kölner Südstadt und in Marienberg einen beständigen, leisen Brummton. Die Betroffenen verdächtigten zunächst verschiedene Anlagen der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB). Untersucht wurden deshalb folgende Einrichtungen: Telekommunikationsmasten in der Nähe der Wohnung, das Umspannwerk am Bonner Wall und Belüftungsanlagen im Stadtbahntunnel. Jetzt ist aus Sicht der Stadtwerke noch das Wasserwerk zu überprüfen. Dann wären die Verkehrsbetriebe wohl am Ende ihrer Möglichkeiten.
Die Redaktion des Kölner Stadtanzeigers bietet ihre Hilfe an. Betroffene können sich telefonisch oder per Email an die Zeitung werden.
Zum Bericht des Kölner Stadtanzeigers vom 24.2.2016

Brummtonbetroffene in Schopfheim

Eine Kontaktadresse für Brummtonbetroffene in Schopfheim wurde in der Badischen Zeitung vom 5.8.2015 veröffentlicht. Auslöser ist ein Artikel über die Familie Schaub aus Langenau. Beide Ehepartner hören einen Brummton, ohne einen Rückschluss auf die Ursachen zu finden.
Kontakt über den Verein “Lebenswertes Dreyeckland”. Auf der Gänsmatt 11 in 79650 Schopfheim oder per E-Mail an lebenswertes@gmx.de
Link zum Artikel der Badischen Zeitung

Brummton in Ampfing

Noch etwas verunsichert ist eine Anwohnerin in Ampfing, ob sie mit ihrem Hörempfinden richtig liegt. Aber zumindestens hört jetzt auch ein weiteres Familienmitglied den leisen Brummton. Das erste Mal registrierte die Anwohnerin das Geräusch am 5.11.2011. Nach unserem heutigen Telefonat sieht sie sich ermutigt, auch andere Mitbürger zu befragen.
Weiterlesen

In einem Ortsteil von Weinheim brummt es

Lützelsachsen ist ein Ortsteil von Weinheim im Rhein-Neckar-Kreis. Mittlerweile hören acht Personen den Brummton, der im Februar 2014 erstmals von Heike F. registriert wurde.
Mitarbeiter des Landratsamtes Rhein-Neckar waren vor Ort und erkannten einen dominanten Ton im Frequenzbereich von 50 Hz. Eine Grenzwertunterschreitung konnten sie nicht bestätigen, verwiesen aber darauf, dass eine orientierende Messung kein Lärmgutachten sei.
Ein nicht namentlich genanntes Ingenieurbüro war mit der Quellensuche beauftragt. Gefunden hatten die Schallspezialisten die Ursache des Brummtons bisher nicht.
Betroffene können sich unter der Emailadresse brummton-luetzelsachsen@gmx.de melden.
Link zur Pressemeldung der Weinheimer Nachrichten

Dauerbrummen in der Werderstraße Furtwangen

In regelmäßigen Abständen von 6 bis 12 Monaten berichtet die Presse über den Brummton in Furtwangen bei Familie Rieber. Zuletzt am 3.1.2015 durch die Süddeutsche Zeitung. Interessant sind immer die politischen Aussagen, in diesem Fall von Bürgermeister Josef Herdner: “Wir nehmen das Problem sehr ernst”. Er hat dem Ehepaar Rieber wieder einmal zugesagt, ein Ingenieurbüro für Schallpegelmessungen zu beauftragen. Das hatte er bereits im Juni 2014 getan, als ein Fernsehteam des SWR vor Ort eine Reportage über den Brummton erstellte.


Die Werderstraße scheint es in sich zu haben. Dort ist ein beständiges Brummen mit 60 bis 70 Hertz in den Wohnräumen der Schreinerei Rieber an der Breg zu hören.

Vollständiger Artikel unter:
Dauerbrummen-raubt-Familie-Rieber-den-Schlaf

Weitere Brummtonopfer meldeten sich zwischenzeitlich:
siehe Artikel Südkurier vom 24.3.12

Brummton in Fürstenfeldbruck

Die TZ-München veröffentlichte am 4.11.14 die Geschichte von Frau Mertsch aus Fürstenfeldbruck. Seit Anfang 2014 hört Frau Mertsch einen tieffrequentes Geräusch: “Wie ein Presslufthammer unter dem Kopfkissen”, ist ihre Beschreibung für das Phänomen. Ein Düsseldorfer Akkustikbüro hat ein Schallgutachten erstellt. Bei der Messung konnte der Brummton aufgezeichnet werden. Die Quellensuche ist bisher noch nicht geglückt. Frau Mertsch vermutet den Brummton in einer benachbarten Brauerei. Der Verdacht hat sich bisher nicht bestätigt. Anders als in Steinhöring hat sich in der Nachbarschaft von Frau Mertsch bisher niemand gemeldet, der den Brummton auch wahrnimmt.
Artikel der TZ München