Wärmepumpen als Störenfriede

Mitte Januar 2021 verkündete der Bundesverband Wärmepumpe, dass in Deutschland im vergangenen Jahr 120.000 neue Heizungswärmepumpen installiert wurden. Die Steigerungsrate gegenüber dem Vorjahr beträgt nach Angaben des Verband 40 Prozent. Der größte Zuwachs entfällt dabei auf Luft-Wasser-Wärmepumpen mit 95.000 Geräten und einer Steigerungsrate von 44 Prozent zum Vorjahr.

Zunehmende Beschwerden über Lärmbelästigungen

Mit der Zunahme der Installationen steigen auch die Beschwerden von betroffenen Bürgern. Passend dazu hat die Initiative laerm-luftwaermepumpen.de auf ihrer Startseite einen Zähler eingerichtet, welcher die Anzahl der Beschwerden fortschreibt. Nach den Vorstellungen der Initiative soll die Homepage helfen, Problemfälle zu reduzieren, Verständnis für die Lärmproblematik zu wecken, die Politik aufzurütteln sowie die Hersteller und Luftwärmepumpenbetreiber dazu bewegen, bereits bei der Planung Lärmprobleme zu vermeiden.

Woduch Störgeräusche entstehen

Die Ursachen für die Lärmbelästigung sind vielfältig. Unter anderem liegt es an der falschen Standortwahl, an zu langen Laufzeiten oder zu lauten Pumpen. Weitere Gründe sind Schallreflexionen an Hauswänden, Luftumwälzgeräusche oder zu laute Abtaugeräusche. Die Schallpegel liegen meistens im tiefen Frequenzbereich von 50 Hz oder 100 Hz. Besonders lästig ist die monotone Gleichmäßigkeit des Geräusches, welches als Surren oder Brummen wahrgenommen wird.

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