Archiv für den Autor: jweise

Abgasreinigungsanlage als Brummtonauslöser in Verdacht

Brummton in Niedersachsen

Ein Betroffener aus Niedersachsen (der Verfasser ist bekannt) berichtet über seine bisherigen Erfahrungen: Seit mehreren Jahren habe ich ebenfalls das Problem mit dem Brummen / Wummern / Dröhnen und bin seit einem Jahr der intensiven Suche nun unter anderen durch Messungen durch das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Göttingen (GAA) der möglichen Quelle auf die Spur gekommen. Ich wohne in einem Ort zwischen Göttingen und Hannover. Hier ist möglicherweise eine Verpackungsfirma für den Brummton verantwortlich. Dort wird eine RTO (Abgasreinigungsanlage) betrieben, wodurch vermutlich über die “Rohre” der Infraschall und tieffrequente Schall in die Werkshalle transportiert wird, von dort aus direkt über das Dach durch die Rohre in Richtung Stadt. Ich wohne ca. 400 Meter entfernt und kann inzwischen ganz deutlich diese einzige Firma, welche rund um die Uhr aktiv ist, sowohl hören als auch spüren.”
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Brummton in Hemmingen

Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, hören Bewohner in einem Neubaugebiet in Hemmingen (nördlich von Stuttgart) seit einigen Monaten einen Brummton: “Er ist dumpf, extrem laut und nun seit Monaten zu hören. Meist abends, berichten Anwohner des Hemminger Baugebiets Hälde, sei er deutlich zu vernehmen. Er sei ziemlich lästig und komme aus Richtung des Industriegebiets.”
Mittlerweile gerät das im Westen gelegene Porsche-Gebäude in Verdacht. Dort befindet sich die Entwicklung der Geländewagen von Porsche. Der Firma ist das Problem bisher nicht bekannt. Auch das Landratsamt Ludwigsburg ist informiert, hat sich aber noch nicht zu dem Vorgang geäußert.
Link zum Artikel der Stuttgarter Zeitung vom 10.6.2018

Vortrag von Iris Schmonsees zur DIN 45680

Gehalten im Rahmen der Veranstaltung des Umweltbundesamts “Tieffrequenter Lärm in Wohngebieten”

In der Hoffnung, daß die Neufassung der DIN 45680 zielführend ist, bin ich zunehmend enttäuscht, da keine Fortschritte zu hören, zu lesen oder festzustellen sind; von 2013-2017, also bis heute, nichts von offizieller Seite. Da ich von Ihnen als Einsprecherin zu E DIN 45680 :2013-09 nichts hörte, hinsichtlich Umsetzung meiner Einsprüche und nun endlich hier sein darf, teile ich ihnen meine Sichtweise, nach vielfältiger Ursachensuche, meine Rechercheergebnisse und meine resultierenden Schlussfolgerungen mit. Der Themenkreis erstreckt sich von Infraschall & Elf (extremly low frequencies), Akustik/Anregugnsfrequenzen, techn.- und natürliche elektromagnetische Felder/Sendefrequenzen und deren Wirkmechanismen bzw. Reizkanäle: Ohrnerv, Hautoberfläche, Organe, Wirkmechanismen im Gehin z.B ungewollte Konditionierung auf Reizmuster, über Newtonsche Gesetze bis hin zur Quantenmechanik. Entschuldigen Sie bitte, wenn ich nicht alles aufführe….
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Brummen in Dresden-Blasewitz

18.3.2018 – 2. Petition an die Kanzlerin von Rainer von Ryssel
Hallo, liebe vom Brummton Betroffene und Mitwirkende, über ein Jahr ist seit unserer Petition an Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel vergangen. Wir von unserer Seite aus haben uns über das Jahr an allen für uns möglichen Ecken und Enden engagiert, wie unsere diversen Infos bezeugen. Was ist passiert? Nicht viel oder nichts. Die verantwortlichen Politiker, respektive deren Referenten, antworten noch nicht einmal oder ziehen sich durch wenig hilfreiche Mitteilungen aus der Verantwortung. Nun gibt es einen Teil II “direkt zu Dr. Angela Merkel”, veröffentlicht am 12.03.2018. Ein weiterer Versuch, das uns alle betreffende Problem weiter am Laufen zu halten und weiter öffentlich zu publizieren.
http://direktzu.de/kanzlerin/messages/tief-frequentes-brummen-durch-infraschall-86618
Wir bitten herzlich, stimmen Sie, stimmt alle wieder mit ab, verteilt den Link an Mitstreiter, Betroffene, Gruppenmitglieder, Bekannte und Freunde. Begrüßen würden wir es, wenn der LINK mit oder auch ohne Kommentar auf den jeweiligen Internetportalen veröffentlicht wird. Über jede Rückmeldung freuen wir uns. Viele Grüße aus Dresden von Rainer & Monika von Ryssel, Tel. 0172-3536060
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Lärmminderung bei Blockheizkraftwerken durchführen

Mikro-Blockheizkraftwerke (BHKW) werden zunehmend innerhalb von Wohn- und Bürogebäuden aufgestellt. Die Folgen für die Bewohner oder Mitarbeiter können dramatisch verlaufen. Besonders kritisch erscheint die Situation, wenn die Räume direkt über der Anlage liegen. Berichte von Betroffenen zufolge, treten unter anderem Beschwerden wie Verspannungen und Kopfschmerzen auf. Das Landesamt für Umwelt in Sachsen stellt auf seiner Webseite in einem detaillierten Ratgeber vor, wie Lärm von Blockheizkraftwerken wirksam gemindert werden kann. Weiterlesen

Aktuelles vom Brummton in Steinhöring

Brummton in Steinhöring – eine Chronologie

Regelmäßige Berichte aus Steinhöring bei Ebersdorf lesen Brummtonbetroffene seit dem Jahr 2014. Die Geschichte wird weiter geschrieben. Lesen Sie die folgende Chronologie.

5.11.2017 – Steinhöringer Verein legt Aufsichtsbeschwerde beim bayerischen Umweltministerium ein

Wie die Süddeutsche Zeitung am 2.11.17 berichtete, reichte der neu gegründete Verein “Zum Schutz der Gesundheit und Umwelt vor Infraschall” Aufsichtsbeschwerde ein. Sowohl das Ebersberger Landratsamt als auch das Landesamt für Umwelt (LfU) habe zu wenig getan, um die Ursachen des mysteriösen Brummtons in Steinhöring herauszufinden, lautet der Vorwurf. Insbesondere wage man sich nicht an die Betreiber der unterirdischen Öl-Pipeline heran. Landrat Robert Niedergesäß wiederum macht der Bürgerinitiative den Vorwurf, den angeforderten “fachlichen Input” nicht geleistet zu haben. Die Behörde wollte gerne wissen, was auf dem Firmengelände genau untersucht werden solle. Weiterlesen

Wieder ein Brummton im Raum Stuttgart

Oktober 2017 – Waldenbuch liegt südlich von Stuttgart auf halber Strecke Richtung Tübingen. Ein älteres Ehepaar hörte seit Herbst 2016 einen beständigen Brummton, vor bevorzugt am Wochenende auftrat. Ende September 2017 war der Brummton plötzlich verschwunden. Seitens der Stadt waren keine Schallmessungen durchgeführt worden.
Die Bewohner haben das freie WLAN-Netz in Verdacht. Denn zeitgleich mit dem Ende der Geräuschstörung wurde bekannt, dass die Stadt aus Rücksicht auf den Jugendschutz die WLAN-Hospots von abends 22 Uhr bis 6 Uhr früh abschaltet. Die Leiterin des Ordnungsamtes von Waldenbuch sieht das WLAN nicht als Ursache. Andernfalls müsste der Brummton bereits vor 22 Uhr wahrnehmbar sein.
Link zum Artikel der Stuttgarter Nachrichten über den Brummton in Waldenbuch

 

Erfolgreicher Protest gegen Brummton in Obersulm

Anfang März 2017 kamen die ersten Meldungen

Am 06. März dieses Jahres machte Sigrid Wengert aus Obersulm im Landkreis Heilbronn auf einen Brummton aufmerksam. Sie schreibt regelmäßig als Heimatreporterin im Onlineportal der Heilbronner Stimme: “Man hört es bei geschlossenen Fenstern während der Fernseher läuft, es ‘überrascht’ uns beim Aufenthalt im Garten usw. Selbstverständlich hören auch andere das Geräusch. Bekannte im Wohngebiet Breitäcker, Bekannte in der Nähe des Willsbacher Bahnhofes, Besuch der sich bei uns aufhält.” Am 29. März schrieb Frau Wengert: “Schon vor meinem Beitrag auf ‘meine.stimme-de’ und vor dem Erscheinen der beiden Artikel gab es viele Einwohner, die von dem Geräusch genervt waren, der eine oder andere hatte es auch gemeldet. Aber erst durch den Artikel haben sie erfahren, dass es vielen genauso ergeht.” Weiterlesen

Mit Zimmerlautstärke Recht sprechen

Der Begriff “Zimmerlautstärke” spielt in unzähligen Gerichtsprozessen eine große Rolle. Dabei verlaufen die Streitigkeiten wegen Nachbarschaftslärm meistens sehr individuell. Die Gerichtsakten berichten von streitenden Ehepaaren, auf den Boden stampfenden Kindern, stundenlangem Üben von Berufsmusikern, nächtlichem Duschen, Hundegebell oder Diskomusik. In den letzten Jahren hält eine neue Art von Lärmquelle Einzug in das Prozessgeschehen: lang anhaltende, gleichförmige Brummtöne aus der Nachbarwohnung sorgen bei den Betroffenen für schlaflose Nächte, Kopfschmerzen oder Bluthochdruck. Was liegt also näher, den Begriff “Zimmerlautstärke” im Zusammenhang mit Brummtönen näher zu beleuchten.
Lesen Sie den kompletten Artikel mit weiter führenden Links bei Baubiologie Regional

Umweltbundesamt stellte Studie vor

Am 14. März 2017 hat das Umweltbundesamt (UBA) in Berlin im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung Zwischenergebnisse des Forschungsvorhabens “Tieffrequenter Lärm in Wohngebieten” sowie einen Handlungsleitfaden vorgestellt. Weiterhin wurden die Fortschritte bei der Überarbeitung der Norm DIN 45680 und bereits verfügbare Hinweise zur Minderung der Lärmbelastung präsentiert. Einige Brummtonbetroffene waren bei der Veranstaltung anwesend. https://www.umweltbundesamt.de/service/termine/tieffrequenter-laerm-in-wohngebieten