50-Hertz-Frequenz tritt deutlich hervor

Brummton Kompressor mit 50-Hertz-Frequenz

Kompressor sorgt für Brummton mit 50-Hertz-Frequenz

Ein Kompressor in der Nachbarschaft lädt zum Experiment ein

Es gibt Momente, in denen ein tieffrequentes Geräusch sogar nützlich sein kann. Dies ist immer der Fall, wenn die Störung nur befristet auftritt und der Lärmbetroffene Lust auf ein Experiment hat. Letzte Woche setzte eine Estrichverlegefirma in etwa zweihundert Metern Entfernung einen Kompressor auf der Baustelle ein. Vor der Haustür von Joachim Weise war ein durchdringender Brummton deutlich wahrnehmbar. Er griff sofort zum Schallmessgerät und zeichnete den Geräuschpegel 40 Sekunden lang auf. Der nächste Messpunkt lag direkt an der Baustelle in ca. zehn Metern Entfernung vom „Putzmeister“. Der Geräuschpegel kletterte auf 66 dB(A) mit breitem Frequenzspektrum bei einem Hervortreten der 50-Hertz-Frequenz um 23 Hertz gegenüber der Nachbarfrequenz von 40 Hz. Bei der Messung vor der Haustüre betrug der Abstand von 50 Hz zu 40 Hz nur 12 dB (siehe Grafik).
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Bitte Petition mitzeichnen

Maßnahmen gegen tieffrequenten Schall und Infraschall
gefordert

Auf Initiative von Susanne Klug wurde eine Petition an den Bundestag eingereicht. Die Petition ist nun veröffentlicht und sollte von möglichst vielen Menschen bis spätestens 9.8.2022 mitgezeichnet werden.
https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2022/_04/_23/Petition_133291.html
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Neues Forum für Brummtonbetroffene

Unterscheidung nach Regionen

Brummton.com bietet seit Juni 2022 ein neues Forum für Brummtonbetroffene an. Die Kategorien sind vorerst grob in Nord-, West-, Ost- und Süddeutschland eingeteilt. Dazu kommen einige Städte mit Schwerpunktmeldungen, wie sie im Kommentarbereich ersichtlich sind. Zunächst sind die Städte Hamburg, München und Karlsruhe gelistet.
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Brummtonbetroffene regional vernetzen

Ansprechpartner finden

Wieviel Brummtonbetroffene gibt es in Deutschland? – Wohl niemand weiß es genau. Ich möchte den Besuchern von brummton.com eine Vernetzung im kleinen Stil anbieten. Wer mir den Wunsch für eine regionale Vernetzung mitteilt, von der- oder demjenigen leite ich die Emailadresse an Betroffene in der gleichen Stadt weiter. Noch besser wäre es, wenn Ansprechpartner in der Region öffentlich bereit wären, als Vermittler zu fungieren. Die Kontaktdaten würden dann auf brummton.com veröffentlicht. Bitte engagiert Euch!
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Grundlagen der Psychoakustik

Definitionen für den subjektiven Höreindruck

Kürzlich fand ich einen interessanten Artikel im Web über Psychoakustik. Dieses Teilgebiet der Akustik versucht, wissenschaftliche Erklärungen für unsere subjektiven Reaktionen auf Schallereignisse zu finden. Hierbei beleuchtet sie die Verarbeitung von physikalischen Schallsignalen hin zum finalen Höreindruck. Die Psychoakustik liegt somit zwischen den beiden wissenschaftlichen Feldern der Physik = messbarer Schall und Psychologie = Wahrnehmung und Verarbeitung von Schall. Damit unser Hörapparat Töne aufnehmen kann, muss die sogenannte Hörschwelle überschritten werden. Bei einer Frequenz von 4.000 Hz ist diese am niedrigsten und unser Gehör am empfindlichsten. Die Hörschwelle liegt in diesem Frequenzbereich bei nur 4 dB. Je tiefer der Ton, desto höher muss der Schalldruck sein, um ihn wahrnehmen zu können. So liegt die Hörschwelle zum Beispiel im Frequenzbereich von 63 Hertz bei 35 dB. Bei hohen Tönen ist der Effekt nicht ganz so stark, z.B. 18.000 Hz = 15 dB).
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Berechnungsfehler ist kein Grund zur Entwarnung

Gesundheitliche Probleme an Windanlagen nicht klein reden

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hatte in ihrer Studie aus dem Jahr 2014 offensichtlich einen Berechnungsfehler gemacht. Der Hinweis eines wissenschaftlichen Mitarbeiters an der Uni Bayreuth schlug hohe Welle und führte sogar zu einer Entschuldigung von Wirtschaftsminister Altmaier in Richtung Windindustrie. Bürgerinitiativen gegen Windkraft sehen in dem Berechnungsfehler der BGR aber keinen Grund, die gesundheitlichen Probleme von Anwohnern klein zu reden. Im Gegenteil, denn durch immer größere Anlagen nehmen die Beschwerden noch zu. Bekanntlich erzeugen Windkraftanlagen weder gleichmäßige noch omnidirektionelle Schallwellen. Je nach Umdrehungsgeschwindigkeit der Rotoren entstehen gepulste Wellen von ca. 1 Hz bis 1,5 Hz. Zudem sind die Schallwellen gerichtet. In einer bestimmten Bandbreite des Abstrahlwinkels sind höhere Schallpegel zu registrieren, einige Grade davon entfernt ist der Schallpegel geringer.
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Presse berichtet über Brummton in Lützelsachsen

Betroffene schließen sich zusammen

Bereits im 2015 hatte Heike Fillbrandt aus Lützelsachsen einen Kommentar bei brummton.com eingestellt. Mittlerweile hat auch die Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) das Thema aufgegriffen und über Lützelsachsen berichtet. Nachfolgend der Kommentar von Heike Fillbrandt aus dem Jahr 2015:
„Den Brummton in Lützelsachsen nehme ich seit Februar 2014 wahr. Ein Baubiologe hat einen Ton bei 100 Hz, das Landratsamt einen bei 50 Hz, aber innerhalb der Grenzwerte gemessen. Nachdem ich von weiteren Betroffenen erfahren habe, habe ich mich entschlossen eine Anzeige aufzugeben. Auf diese und einen Artikel in der Tageszeitung haben sich mittlerweile 25 Menschen gemeldet, die mehr oder weniger in ihrem Alltag beeinträchtigt sind. Wir alle nehmen den Brummton sehr unterschiedlich wahr. Die einen hören ihn sporadisch oder nur in der Nacht, die anderen, wie ich auch, sind 24 Stunden am Tag gestört. Der Brummton ist für mich im ganzen Ort ununterbrochen zu hören, auch im Freien, wobei er in Räumen wesentlich stärker auftritt.
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Wärmepumpen als Störenfriede

Vierzig Prozent Steigerungsrate gegenüber Vorjahr

Mitte Januar 2021 verkündete der Bundesverband Wärmepumpe, dass in Deutschland im vergangenen Jahr 120.000 neue Heizungswärmepumpen installiert wurden. Die Steigerungsrate gegenüber dem Vorjahr beträgt nach Angaben des Verband 40 Prozent. Der größte Zuwachs entfällt dabei auf Luft-Wasser-Wärmepumpen mit 95.000 Geräten und einer Steigerungsrate von 44 Prozent zum Vorjahr.
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Betroffene in Ostholstein gesucht

Ein Brummtonbetroffener berichtet aus dem hohen Norden

Vor vier Jahren habe ich an meinem Wohnort im Norden Ostholsteins erstmals ein Brummgeräusch wahrgenommen. Wie oft beschrieben, klang es, als lasse ein LKW ein paar Häuser weiter den Motor laufen. Nach ein paar Stunden verschwand der Ton wieder. Gelegentlich tauchte das Geräusch wieder auf, aber ich habe mir nichts weiter dabei gedacht. Vor drei Jahren wurde der Brummton deutlich stärker, immer im Winter und in der Nacht, bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Ich bin nachts um die Häuser gelaufen und habe nach der Ursache gesucht. Es gab Baustellen in der Nähe, die ich in Verdacht hatte. Aber dort war nichts, keine Pumpe, kein Generator, nichts. Irgendwann verschwand der Brummton wieder und kehrte nach einigen Wochen zurück, wieder bei den beschriebenen Wetterbedingungen.
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Schallschutz aus Biomaterial

Pilzmyzel sorgt für eine feste Struktur

Forscher vom Fraunhoferinstitut UMSICHT in Oberhausen arbeiten an einem Schallschutz aus Biomaterial. Eine wesentliche Rolle spielen dabei Pilzgeflechte. Basis ist ein pflanzliches Substrat aus Stroh, Holz und Lebensmittelabfällen, welches mit einem Pilzmyzel vermischt wird. Nach dem Ausdruck auf einem 3D-Drucker durchwachsen die Pilzfäden das gesamte Gemisch und sorgen für eine feste Struktur. Das natürliche Produkt zeichnet sich durch offene Zellwände aus und kann deshalb den Schall gut absorbieren. Neben dem erwarteten hohen Wirkungsgrad besticht auch die ökologische Komponente, denn herkömmlicher Schallschutz besteht hauptsächlich aus künstlichen Mineralfasern oder Kunststoffschäumen.
Der vollständige Artikel findet sich auf der Webseite des Fraunhoferinstituts

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