Presse berichtet über Brummton in Lützelsachsen

Betroffene schließen sich zusammen

Bereits im 2015 hatte Heike Fillbrandt aus Lützelsachsen einen Kommentar bei brummton.com eingestellt. Mittlerweile hat auch die Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) das Thema aufgegriffen und über Lützelsachsen berichtet. Nachfolgend der Kommentar von Heike Fillbrandt aus dem Jahr 2015:
“Den Brummton in Lützelsachsen nehme ich seit Februar 2014 wahr. Ein Baubiologe hat einen Ton bei 100 Hz, das Landratsamt einen bei 50 Hz, aber innerhalb der Grenzwerte gemessen. Nachdem ich von weiteren Betroffenen erfahren habe, habe ich mich entschlossen eine Anzeige aufzugeben. Auf diese und einen Artikel in der Tageszeitung haben sich mittlerweile 25 Menschen gemeldet, die mehr oder weniger in ihrem Alltag beeinträchtigt sind. Wir alle nehmen den Brummton sehr unterschiedlich wahr. Die einen hören ihn sporadisch oder nur in der Nacht, die anderen, wie ich auch, sind 24 Stunden am Tag gestört. Der Brummton ist für mich im ganzen Ort ununterbrochen zu hören, auch im Freien, wobei er in Räumen wesentlich stärker auftritt. Meinem Empfinden nach ist Elektrizität eine Mitursache. Am Tag und in der Nacht nehme ich das Brummen unterschiedlich wahr. Ein Klopfen oder auch mal Wummern hört ab ca. 23.00 Uhr auf, und geht über zum Flaschenpusten, das bis morgens anhält und sich dann wieder verändert. Anfangs hatte ich den Eindruck, das Geräusch würde sich am Abend verstärken (ab ca.18.30 Uhr), seit einigen Wochen liegt die heftigste Zeit zwischen 2:00 Uhr und 5:00 Uhr. Mich verunsichert dieses Brummen sehr und ich wünsche mir nichts mehr wie eine Aufklärung für uns und unsere Kinder. Das Brummen nimmt mir die geliebte Ruhe und somit die Zeit zum Entspannen. Wer im Raum Weinheim/Lützelsachsen betroffen ist, kann sich gerne unter brummton-luetzelsachsen@gmx.de melden.”

Viel Geld für Messungen ausgegeben

Im Artikel der RNZ berichtet Heike Fillbrandt weiter, dass sie seit 2015 rund 10.000 Euro für private Lärmmessungen ausgegeben hat. Das Messergebnis war eher enttäuschend. Zwar wurde das Geräusch nachgewiesen, aber die Quelle war nicht auffindbar. Aus Berichten von anderen Brummtonbetroffenen ist bekannt, dass Behörden nur aktiv werden, wenn ein Verursacher feststeht und bestehende Grenzwerte überschritten werden. Vorher liegt die Beweislast bei den betroffenen Bürgern.

Zusammenarbeit mit Brummton-Initiativen von Heppenheim bis Heidelberg

Susanne Klug aus Altenbach hat eine Initiative von Heppenheim bis Heidelberg gegründet. Mit diesem Zusammenschluss hofft sie auf mehr Durchschlagskraft bei Lokalpolitikern, Wissenschaftlern oder dem Umweltbundesamt. Auch sollten weitere Leidtragende die Hemmschwelle überwinden und ihre Probleme öffentlich machen. Susanne Klug ist per Telefon unter 06220/912987 oder per E-Mail unter klug.susanne@t-online.de zu erreichen.

Link zu zwei Artikeln der RNZ

https://www.rnz.de/nachrichten/bergstrasse_artikel,-tieffrequenter-laerm-der-muehevolle-kampf-gegen-dauerbrummen-_arid,620812.html

https://www.rnz.de/nachrichten/bergstrasse_artikel,-schriesheim-wegen-des-dauerbrummens-organisieren-sich-jetzt-betroffene-_arid,581109.html

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